Angefangen hat der " Wartburgwahnsinn "
im Jahre 2002. Damals noch mit der Besetzung: Tino Müller als Fahrer
und Tim Steiner als Co - Pilot.
Im November startete das Projekt und im März 2003
konnte der Wartburg seine ersten Runden drehen. Leider verlief die
erste Rallye nicht ganz so erfolgreich und das Auto musste nach der
ersten WP wegen kaputtem Motor abgestellt werden.
Die zweite Rallye in Melsungen lief dann schon
besser und das Team konnte seinen Wartburg endlich ins Parc Fermé
stellen und den " Zielsekt " genießen.
Nach dem Gollert Sprint ging auch die Saison 2003 zu
Ende. Nach einer kleinen Kur konnte die Saison 2004 starten.
Ungefähr Mitte des Jahres fand dann ein Co - Pilot
Wechsel statt. Tim Steiner ging und Michael Bartossek ist gekommen.
In der neuen Konstellation Müller / Bartossek konnte
die erste Rallye, in Weida, in Angriff genommen werden. Obwohl mir (
Michael ) der Kupferbolzen bei meiner ersten Rallye schon ganz schön
weit rausgeguckt hat, haben wir das Rennen ganz gut gemeistert und
auch ich konnte meinen ersten " Zielsekt " schlürfen.
Die nächsten Rallyes führten uns nach Meiningen und
zur Limes Rallye nach Giessen. Bei beiden sind wir gut ins Ziel
gekommen.
Als die Saison 2004 gelaufen war, hat der Wartburg
eine komplette Kur bekommen. Neue Farbe, neues Design, neues Fahrwerk,
neues Getriebe. Jetzt mussten wir einfach auffallen. Doch leider
konnten wir wegen einiger Probleme erst in Giessen wieder an den Start
gehen. Zum Gollert Sprint ist uns dann die Antriebswelle weggeflogen
und das war's dann für 2005.
Im Winter 2005 / 2006 gab's dann wieder eine Kur für
den Wartburg und das alte Getriebe wurde wieder eingebaut.
In diesem Jahr 2006 können wir endlich wieder früher
an den Start gehen. Unsere erste Rallye führt uns nach Braach. Bis zur
fünften WP lief alles Super doch dann haben wir uns leider im Graben
wieder gefunden. Die Feuerwehr machte erst reichlich Fotos und dann
haben sie uns rausgezogen. Schade, aber was soll's.
In Melsungen lief es auch nicht so gut. Anlasser
defekt und der Motor hat das ganze Öl rausgedrückt. Aber wir sind
wenigstens ins Ziel gekommen, waren zwar letzter in der Klasse haben
aber wenigsten noch 4 Liter Motoröl dafür bekommen. Es gibt
schlimmeres.
Wie
unsere weiteren Rallyes verlaufen sind könnt ihr unter
Ergebnisse
nachlesen.